Gründer

© Miriam K. Trilety
© Miriam K. Trilety

GABRIELE GEML 

 

in München geboren und aufgewachsen, studierte Philosophie, Literaturwissenschaft, Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Wien. Nach Forschungsaufenthalten an der Universität Nizza und der Duke University, NC/USA war sie Stipendiatin des Graduiertenkollegs »Zeiterfahrung und ästhetische Wahrnehmung« an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main und arbeitete am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Goethe-Universität als Lehrbeauftragte und Universitätsassistentin. In Wien war sie Junior Fellow am IFK – Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften und Universitätsassistentin am Institut für Philosophie. 2015 war sie Fellow in Residence des Kollegs Friedrich Nietzsche der Klassik Stiftung Weimar, seitdem Lehrbeauftragte am Institut für Philosophie und am Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Ästhetik, in der Sozialphilosophie und Philosophiegeschichte, in der Zeittheorie, in den Grenzgebieten von Philosophie und Literatur und in der Musikphilosophie. Gemeinsam mit Han-Gyeol Lie ist sie Gründerin und Vorstand von akut und Organisatorin kultureller Veranstaltungen. Sie macht eine Psychotherapieausbildung bei der Österreichischen Gesellschaft für Verhaltenstherapie (ÖGVT) und absolvierte in diesem Rahmen Praktika an einer Reihe von psychiatrischen und psychosozialen Einrichtungen, zuletzt an der Psychiatrischen Abteilung des Otto Wagner-Spitals in Wien.

Letzte Veröffentlichungen u.a.: »›Der erste größere Text, in dem ich wirklich ganz drin bin‹. Adornos Schubertaufsatz von 1928«, in: Richard Klein (Hg.): Die Gesellschaft im Werk. Musikphilosophie nach Adorno. Freiburg 2015, S.119-149; »Ernst Freiherr von Feuchtersleben - Kant und die Vorgeschichte der Psychotherapie in Österreich«, in: Violetta Waibel (Hg.): Umwege. Annäherungen an Immanuel Kant in Wien, in Österreich und in Osteuropa. Göttingen 2015, S.323-335. 

 

HAN-GYEOL LIE 

 

in Marburg an der Lahn geboren, begann Ihre pianistische Ausbildung bei Karl-Heinz Kämmerling in Hannover. Es folgte eine Zusammenarbeit mit Klaus Hellwig (Universität der Künste Berlin), Anatol Ugorski (Hochschule für Musik Detmold) und Pierre-Laurent Aimard (Hochschule für Musik Köln). Ihre Debütkonzerte gab sie in der Berliner Philharmonie. Für ihre Studienzeit erhielt sie ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes. 2008 übersiedelte sie auf Rat ihres Mentors Paul Badura-Skoda nach Wien und war dort an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien als Assistentin von Prof. Roswitha Heintze tätig (Hauptfach Klavier für Dirigenten). Seit Herbst 2015 ist sie Senior Lecturer an der Kunstuniversität Graz für Klavier. In den letzten Jahren gab sie Klavierabende in Rahmen wie der Serie The House Concert in Seoul, Südkorea, dem Thomas-Mann Festival in Nida/Litauen, dem Chopin Festival in der Kartause Gaming, in Montagalda/ Italien im Museo Veneto delle Campana und wirkte an der Uraufführung von Oskar Schlemmers Kompositionen im Museo Reina Sofia Madrid mit. Zudem ist sie als Kammermusikerin aktiv. Im Schönberg-Center in Mödling trat sie als Liedbegleiterin auf, gastierte als Klavierquartett mit Musikern des Solistenensemble Kaleidoskop in der Lysenko Hall der Philharmonie Kiev/Ukraine, spielte mit dem Ensemble für zeitgenössische Musik PHACE in Lunz am See und im Museumsquartier Wien im Rahmen von Wien Modern. Ihre künstlerischen Aktivitäten sind begleitet durch wissenschaftliche und kulturelle Tätigkeiten. 2011/2012 leitete sie mit Gabriele Geml ein Seminar zu Theodor W. Adornos musiktheoretischen Schriften am Philosophischen Institut der Universität Wien, hielt 2014 und 2015 mehrere musiktheoretische Gastvorträge an der Litauischen Akademie für Musik und Theater in Vilnius (»Die Kontraktion der Zeit. 6 Variationen über das Prinzip der Durchführung« / »Bild des Bilderlosen. Darstellungen der absoluten Musik«).  Im April 2016 war sie als Künstlerin am Sandberg Institute/Department of Fine Arts in Amsterdam im Rahmen der Sandberg Series als Gastdozentin für Vorträge und Workshops eingeladen (Lecture: »Rabbit or duck, or - the enharmonic change« im Rahmen von »Vexierbilder. Ambiguous figures in music«).

Seit Herbst 2015 unterrichtet sie an der Kunstuniversität Graz am Institut für Klavier.