Akute Projekte 2019 / 2020

10.10.2019 | 17-21 Uhr | Atelier Suchentrunk
10.10.2019 | 17-21 Uhr | Atelier Suchentrunk

# Ausstellung

INTERLOPER

10.10.2019

Vernissage Nikolaus Suchentrunk + Anna Werzowa 

 

Atelier Suchentrunk

Margartengürtel 76-80/7/3

Eingang Siebenbrunnengasse

1050 Wien

 

Mit atelier.akut soll ein Rahmen geschaffen werden, der den Begriff der Vernissage (frz. vernis - Firnis) wieder beim Wort nimmt. Die Vernissage soll wieder zu einem Ort werden, in dem der Kunst die nötige schützende Firnis verpasst wird, damit sie draußen überleben kann. Dabei geht es weniger um einen Klarlack-Überzug, als vielmehr um eine soziale und solidarische Schicht, die durch atelier.akut hergestellt werden soll, um die Kunst und die Künstler gegen die Beliebigkeit des Kunstmarkts zu schützen.

 

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11.11.2019 | 21:00 | Wiener Volksliedwerk
11.11.2019 | 21:00 | Wiener Volksliedwerk

# Klavierabendserie Schubert / Tonarten 

D 929

THE REST IS NOISE

11.11.2019

Minimal Night Music in Es-dur

WIEN MODERN 31

 

SCHUBERT / JAMIEXX / COUPERIN / CAGE 

 

TICKETS hier

 

Han-Gyeol Lie - Klavier, Handsirene und Ausschank / Gabriele Geml, Alois Tesar und Freunde von .akut / Ausschank

 

Wenn Techno eine Musik ist, die den Rausch der reinen Gegenwart zelebriert, rückt Jamie XX diese Ekstase mit dem Track »The Rest Is Noise« in den Modus der Nachträglichkeit: Die Party war gewesen, sie ist unwiderruflich vergangen. In diesem Sinne steht  Es-dur für eine Fest-, Feier-, und Vergnügungstonart, die an diesem Abend jedoch als Material erscheinen wird, das schon lange ausgefeiert ist und höchstens noch mit einem letzten Glas betrunken wird. 

 

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7.12.2019 | 18:30-20:00 | TQ Halle G
7.12.2019 | 18:30-20:00 | TQ Halle G

# Konzert Schubert / Tonarten

PARALLEL ENCOUNTERS

07.12.2019

Session 1 in G major 

for ALIX EYNAUDI | Kuratiert von Han-Gyeol Lie

 

Im Rahmen von Alix Eynaudis

E  N  C HAN T  E  ES   Tanzquartier Wien | 3.-7.12.2019

 

Mit Werken von Schubert, Händel, Pesson und Gastbeitrögen

 

The latest developments in Alix’s work talk of an interest in creating sites of collaborative production as opposed to »the one way and non-reciprocal broadcast of established knowledge« to quote choreographic artist, Jennifer Lacey. Situations that are implicating rather than explicating. www.alixeynaudi.com

 

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31.01.2020 | Wiener Volksliedwerk
31.01.2020 | Wiener Volksliedwerk

# Klavierabendserie Schubert / Tonarten 

D 958 KLAVIERABEND

IN C-MOLL 

31.01.2020

SCHUBERT / MESSIAEN / RAMEAU

 

Han-Gyeol Lie - Klavier

 

Schubert: Sonate in c-moll D 968 /

Messiaen: Petites Esquisses D'oiseaux / Rameau: Piéces de clavecin 

Schubert: Erstarrung –Rast – Der greise Kopf – Die Krähe.  Winterreise für Klavier allein nach Verwandlungen von Franz Josef Czernin

 

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November 2020 | Wien / Graz
November 2020 | Wien / Graz

# Konzertantes Symposion

RAMEAU & ROUSSEAU:

DIE KUNST DER EINFACHHEIT

 

KONZERTANTES SYMPOSION

NOVEMBER 2020

 

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Frühere Projekte

27.6.2019 | Studio TRILETY
27.6.2019 | Studio TRILETY

# Ausstellung

CONJUNCTIONS

Vernissage Miriam Trilety

 

Geboren und aufgewachsen in Wien, studierte Philosophie an der Universität Wien und Grafik- und Kommunikationsdesign an der »Graphischen«. Neben ihrer Tätigkeit als Psychotherapeutin arbeitet Miriam Trilety als freie Künstlerin, Illustratorin und Grafikerin, u.a. für die Universität Wien und die Österreichische Akademie der Wissenschaften. Im Seifert Verlag erschien 2013 die Anekdotensammlung des Physikers Walter Thirring, »Rückblicke. Ein barfüssiger Gelehrter erinnert sich«, mit Illustrationen von Miriam Trilety.  2018/19 Preisträgerin bei »A Design Award & Competition« in der Kategorie Kommunikationsdesign. Lebt und arbeitet in Wien.

 

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5.6.2019 | Wiener Volksliedwerk
5.6.2019 | Wiener Volksliedwerk

Klavierabendserie Schubert / Tonarten 

D 894

KLAVIERABEND

IN G-DUR

SCHUBERT / ADORNO / PESSON / RAVEL

 

Programmheft

G-dur sei »die erste Stufe ueber dem Stande der Natur«, schrieb J. J. W. Heinse 1795 und lieferte damit im Rahmen seiner Tonartencharakteristik die vielleicht aufschlussreichste Aussage zu dem Ton. Die erste Stufe nach dem Naturstand, sprich C-dur, hieße, frei im System der Diatonik gedacht: Ein Uhr Mittags im Quintenzirkel. Durchschnittsblauer Himmel mit ein paar Quellwolken. Es ist weder zu warm noch zu kalt, der Boden ist zwar hart, aber nicht gefroren. Das eine Kreuz #, das G-dur trägt, müsste also wie ein Emblem der Tonalität in ihrer ersten Stunde gelesen werden. Akut entziffert könnte man auch meinen: das G-dur setze einen muskalischen Hashtag, der die Farbe Blau nicht im Pantone-Farbcode, sondern als neuartigen Schubertcode markiert: #D894.

 

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19.6.2018 | UDK Berlin
19.6.2018 | UDK Berlin

# Publikation

BUCHPRÄSENTATION

UDK BERLIN

»Durchaus rhapsodisch«. Theodor Wiesengrund Adorno: Das kompositorische Werk. 

 

Mit Franz Josef Czernin, Alexander Düttmann, Martin Mertin Mettin, Gabriele Geml und Han-Gyeol Lie

 

»Durchaus rhapsodisch« – so beginnt eine Fragment gebliebene Cellosonate des jungen Theodor Wiesengrund; eine Vortragsanweisung, die ebenso auch das Formprinzip des später unter dem Namen Adorno weithin bekannt gewordenen Philosophen umreißen könnte. Bei der Buchpräsentation am Institut für Kultuwissenschaft und Ästhetik der Universität der Künste Berlin soll der eher fremd gebliebene Musiker und Komponist Adorno im Mittelpunkt stehen.

 

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22.4.2018 | Otto Wagner-Kirche Wien
22.4.2018 | Otto Wagner-Kirche Wien

# Konzert

FUMEUX FUME PAR FUMÉE

Furrer, Fenn und Solage - Alte und Neue Vokalmusik in der Otto Wagner-Kirche

 

Cantando Admont - Vokalensemble

Mit Clemens Nachtmann im Gespräch mit Beat Furrer und Melanie Wald-Fuhrmann

   

Das Konzert versteht sich als eine Hommage an den humanen Geist, von dem die Wiener Moderne in ihren bedeutenden Werken getragen war. Gedacht werden soll jedoch insbesondere  auch jener unterdessen etwas aus der Mode gekommenen sozialreformerischen Haltung, die ein Therapiezentrum für seelisch leidende und kranke, womöglich auch schlichtweg unangepasste Menschen in einem wunderschönen Park von der Größe des ersten Wiener Gemeindebezirks situierte und mit ästhetisch anspruchsvollen Bauwerken wie einer Kirche und zwei Theatern versah.

 

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6.12.2017 | Kunstuniversität Graz
6.12.2017 | Kunstuniversität Graz

# Publikation

BUCHPRÄSENTATION

KUNSTUNIVERSITÄT GRAZ

»Durchaus rhapsodisch«. Theodor Wiesengrund Adorno: Das kompositorische Werk

 

Mit Gabriele Geml und Han-Gyeol Lie | Moderation: Andreas Dorschel, Clemens Nachtmann

 

Stefanie Prenn - Violoncello

Han-Gyeol Lie - Klavier

 

»Durchaus rhapsodisch« – so beginnt eine Fragment gebliebene Cellosonate des jungen Theodor Wiesengrund; eine Vortragsanweisung, die ebenso auch das Formprinzip des später unter dem Namen Adorno weithin bekannt gewordenen Philosophen umreißen könnte. 

 

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18.11.2017 | Filmmuseum Wien
18.11.2017 | Filmmuseum Wien

# Konzertserie im Unsichtbaren Kino

EYES WIDE SHUT I:

INFRAROUGE

Videofacemapping / Ensemble SUGAR und Yes Sœur!

WIEN MODERN 29

 

Mit Grégoire Simon, Ole Brolin,

Paul Valikoski, Boram Lie, Alexandre Bouvier und Pierre Gufflet

 

Die Konzertreihe Eyes Wide Shut setzt dort an, wo die »Vienna Version« von Morgan Fishers Film Screening Room aus dem Jahr 2012 endet: im frontalen Close-up einer leuchtenden, filmlosen Leinwand. Das »Unsichtbare Kino« des Filmmuseums  lässt die Realität des Kinosaals zurücktreten – zugunsten der filmischen Fiktion und ihrem Träger, der weißen Leinwand. Das musikalische Quartett SUGAR aus Berlin und das audiovisuelle Duo Yes Sœur! aus Paris lassen mit Hilfe von Video-Facemapping den Kopf zur Leinwand werden.

 

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19.11.2017 | Filmmuseum Wien
19.11.2017 | Filmmuseum Wien

# Konzertserie im Unsichtbaren Kino

EYES WIDE SHUT II:

LES VERS LUISANT

WIEN MODERN 30

Musique concrète mit ENSEMBLE KALEIDOSKOP 

 

Die Konzertreihe Eyes Wide Shut setzt dort an, wo die »Vienna Version« von Morgan Fishers Film Screening Room aus dem Jahr 2012 endet: im frontalen Close-up einer leuchtenden, filmlosen Leinwand. Michel Chion, Filmtheoretiker und Pionier der Musique concrète, in einer Lektüre des Berliner Solistenensemble Kaleidoskop: Chions »leuchtende Verse« stehen im Mittelpunkt musikalischer und theoretischer Projektionen.

 

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10.-11.11.2017 | Kunstuniversität Graz
10.-11.11.2017 | Kunstuniversität Graz

# Portrait / Konzert

ONUTE NARBUTAITE

Komponistenportrait an der Kunstuniversität Graz

 

Mit Vytaute Markeliuniene (Vortrag) | Onute Narbutaite (Workshop, Vorstellung ihrer Oper »Kornetas«) | Studierende der Kunstuniversität Graz, Cantando Admont und dem Horus Chorus (Abschlusskonzert)

 

»Onute Narbutaite is one of only a small number of composers today whose music bears the mark of exceptional individuality and is recognisable from the very first bars of all her compositions.« ...weiterlesen

  

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18.10.2017 | Schönberg Center Wien
18.10.2017 | Schönberg Center Wien

# Publikation

BUCHPRÄSENTATION

SCHÖNBERG CENTER WIEN

»Durchaus rhapsodisch«. Theodor Wiesengrund Adorno: Das kompositorische Werk. 

 

Antje Müller (Moderation) im Gespräch mit Isabella Kuess, Violetta L. Waibel, Gesinde Schröder und den Herausgeberinnen Gabriele Geml und Han-Gyeol Lie

 

Stefanie Prenn - Cello

Isabella Kuess - Gesang

 

 

 

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27./28.1.2017 | Ballhaus Ost Berlin
27./28.1.2017 | Ballhaus Ost Berlin

# Konzertserie »Jahr ohne Sommer«

EXCUSE MY DUST:

DE TERRAE FINE

XENAKIS / SCHUBERT / HAAS / WEBERN / ANDRE

 

Mit dem Ensemble Kaleidoskop

 

Nebensonnen, Blutregen und bebende Erde: Wie könnten diese Naturzustände klingen, wären sie als Partitur gesetzt? Excuse My Dust: De Terrae Fine verwebt Schuberts Streichquintett rückwärts und rückwirkend mit Werken von Mark Andre, Georg Friedrich Haas, Iannis Xenakis und Anton Webern. Das Solistenensemble Kaleidoskop, 2006 in Berlin gegründet, ist ein Kammerorchester, das sich zur Aufgabe gestellt hat, traditionelle Konzertformen zu durchbrechen und verschiedene Künste in inszenierte Konzerte, Musiktheater oder Installationen einzubeziehen. 

 

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6.12.2016 | Akademie der Künste Berlin
6.12.2016 | Akademie der Künste Berlin

# Publikation / Konzert / Lesung

ADORNO:

KOMPOSITIONEN IM EXIL | VORTRAG - LESUNG - KONZERT

Im Rahmen der Ausstellung »Uncertain States« der Akademie der Künste Berlin

 

Mit Isabella Kuess (Gesang), Gabriele Geml (Vortrag), Albrecht Hirche (Lesung), Han-Gyeol Lie (Klavier)

 

Theodor W. Adorno (1903–1969) waren die Arbeitsmöglichkeiten in Deutschland 1933 entzogen worden, im Folgejahr ging er ins Exil, zunächst nach Oxford, 1938 in die USA, von wo er 1949 in die Heimat zurückkehrte. Das »Schicksal der Emigration« hatte die Kontinuität seines Lebens zerstört und ihm Bedingungen aufgezwungen, die seine Existenz erschütterten. 

 

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25.11.2016 | Gemäldegalerie Wien
25.11.2016 | Gemäldegalerie Wien

# Konzertserie »Jahr ohne Sommer«

EXCUSE MY DUST III: NATUR AUF ABWEGEN? 

WIEN MODERN 29

ANDRE / DESPREZ / K. LANG / PESSON / SAUNDERS / SCIARRINO / G. SIMON

 

Mit Cornelius Berkowitz, Matthew Conley, Martina Fleischer, Han-Gyeol Lie, Grégoire Simon, Cantando Admont, Christina Raab

 

Explizit und exzessiv – so zeigt sich die Apokalypse im Weltgerichtstriptychon von Hieronymus Bosch in der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste in Wien. Entlang den knarrenden Scharnieren und zischenden Landschaftsbildern des Triptychons setzt der Verein .akut zum 500. Todestag des Malers dessen Welt in Szene.

 

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14.11.2016 | Odeon Wien
14.11.2016 | Odeon Wien

# Konzertserie »Jahr ohne Sommer«

EXCUSE MY DUST II: DE TERRAE FINE

WIEN MODERN 29

XENAKIS / SCHUBERT / HAAS / WEBERN / ANDRE

 

Ensemble Kaleidoskop

Lichtinstallation: Elena Narbutaite

 

Nebensonnen, Blutregen und bebende Erde: Wie könnten diese Naturzustände klingen, wären sie als Partitur gesetzt? Excuse My Dust: De Terrae Fine verwebt Schuberts Streichquintett rückwärts und rückwirkend mit Werken von Mark Andre, Georg Friedrich Haas, Iannis Xenakis und Anton Webern.

 

Der Verein .akut geht im Rahmen von Wien Modern in der dreiteiligen Konzertreihe »Excuse my dust« dem Ascheregen musikalisch auf den Grund.

 

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13.11.2018 | Alte Schmiede | © G. Didziapetris
13.11.2018 | Alte Schmiede | © G. Didziapetris

# Konzertserie »Jahr ohne Sommer«

EXCUSE MY DUST I: WEISS / WEISSLICH

WIEN MODERN 29

ABLINGER / IANOTTA / SCHUBERT / SHAN-BOONE / RIEDERER

 

Ensemble Platypus

Lichtinstallation: Elena Narbutaite

 

Asche, Dunst und Eiskristalle verhüllten den Himmel über Europa nach dem Ausbruch des Vulkans Tambora in Indonesien vor 200 Jahren. Der Staubschleier beeinflusste das Klima nachhaltig, 1816 ging als »Jahr ohne Sommer« in die Geschichte ein – nicht zuletzt in die Musikgeschichte, denn sogar noch in Schuberts rund zehn Jahre später entstandener Winterreiselassen sich Spuren der Katastrophe ausmachen. Der Verein .akut geht im Rahmen von Wien Modern in der dreiteiligen Konzertreihe »Excuse my dust« dem Ascheregen musikalisch auf den Grund.

 

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3.-6. 11.2016 | Wiener Konzerthaus
3.-6. 11.2016 | Wiener Konzerthaus

# Koproduktion 

KOPRODUKTION MIT DEM KONZERTHAUS WIEN UND DEM FESTIVAL WIEN MODERN 29:

 

EINE WINTERREISE

KLAVIERINSTALLATION VON GEORG NUSSBAUMER  

 

Im Wiener Konzerthaus, dem Basislager des Festivals Wien Modern, installiert Georg Nussbaumer einen »Konzertflügel im Eisberg«. Auf dem Klavier, eingefroren im vulkanischen Winter des «Jahres ohne Sommer» 1816, wird eine «Winterreise» gespielt, bis die Saiten im Lauf einiger Tage schließlich freigeschmolzen sind. «Gefror’ne Tropfen» schmelzen und fließen als kalte Tränen ab. Der Schubert’sche Subtext zu Müllers Lyrik wird in der tektonisch verschobenen Stimmung des Klaviers erahnbar. Ein pyroklastischer Zyklus. www.georgnussbaumer.com

 

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29.9.2016 | Altes Rathaus Wien | 30.9.2016 | Gemäldegalerie Wien
29.9.2016 | Altes Rathaus Wien | 30.9.2016 | Gemäldegalerie Wien

# Konzertantes Symposion 

KALTEN STAUB AUFWIRBELN.

WINTERREISEN UM 1816

 

Als »Jahr ohne Sommer« ist das Jahr 1816 in die europäische Geschichte eingegangen, nachdem im Vorjahr in Indonesien der Vulkan Tambora ausgebrochen war. Er zog als gewaltige Aschewolke bis nach Europa, legte sich in die Atmosphäre und veränderte das Klima wie die Sicht auf den Himmel im nachfolgenden Zeitraum grundlegend. Der Rhythmus der Jahreszeiten war in weiten Teilen Europas und Nordamerikas verstört – Winter breitete sich aus, noch in den Sommermonaten fiel mancherorts Schnee.

»Achtzehnhundertunderfroren« wurde in eben jenen Jahren der Missernten und Hungersnöte zu einem Begriff, die in Deutschland und Österreich auch vor dem Hintergrund der politischen Restauration den verstärkten Rekurs auf Wintermetaphern nahelegten.

 

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21.11.2015 | Elektro Gönner
21.11.2015 | Elektro Gönner

# Party

ADORNO: DAS KOMPOSITORISCHE WERK / TAG 3:

ELEKTRO GÖNNER

ABSCHLUSSPARTY

ADORNO SPECIAL: SLOBBERCLUB FEAT. YES SOEUR!

 

Der slobberclub wurde 2006 als Plattform für audiovisuelle und performative Kunst gegründet. Es entstand eine persistente Eventreihe für elektronische und/oder experimenteller Tanzmusik, mit Dj-lines, Live-Acts und Performances, die auf monatlicher Basis im Elektro Gönner stattfindet.

Das Duo Yes Soeur! entstand aus dem Wunsch ein Projekt ins Leben zu rufen, das zeitgenössische Musik mit Techno verbindet: Neuinterpretationen zeitgenössischer Stücke mit einer Prise Elektro, Kompositionen für zeitgenössische Tanzcompagnien  bis hin zum extrem tanzbaren Minimial Techno DJ Set.

21.11.2015 | Wiener Konzerthaus
21.11.2015 | Wiener Konzerthaus

# Konzert

ADORNO: DAS KOMPOSITORISCHE WERK / TAG 3:

ABSCHLUSSKONZERT

IM SCHUBERTSAAL DES WIENER KONZERTHAUSES

STREICHQUARTETTE:

MAHLER / ADORNO / MAHNKOPF / WEBERN / PESSON

 

PRORGAMMHEFT

Mit Gabriele Geml - Einführung, Boram Lie - Cello, Han-Gyeol Lie - Klavier, Elena Narbutaite - Lichtinstallation - Johannes Pennetzdorfer - Viola, Nurit Stark - Violine, Grégoire Simon - Violine

 

»Die Aufführung von Wiesengrunds rasend schwerem Quartett war ein Husarenstückerl des Kolischquartetts, welches es in 8 Tagen studiert hatte und ganz klar zur Darstellung brachte. Ich finde die Arbeit Wiesengrund’ssehr gut, und ich glaube, daß sie auch Deine Zufriedenheit finden wird, wenn Du sie einmal kennen lernen solltest. Jedenfalls ist es in seinem Ernst, seiner Knappheit, u. vor allem der unbedingten Reinlichkeit seiner ganzen Faktur würdig, als zur Schule Schönberg (u. nirgends anders wohin!) gehörig bezeichnet zu werden.«

Alban Berg an Arnold Schönberg, 13.12.1926

 

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20.11.2015 | mdw
20.11.2015 | mdw

# Konzert

ADORNO: DAS KOMPOSITORISCHE WERK / TAG 2: 

SOIRÉE »DURCHAUS RHAPSODISCH«

 

BOULEZ / ADORNO / KRENEK / XENAKIS / PESSON

 

Nurit Stark - Violine

Johannes Pennetzdorfer - Viola Grégoire Simon - Violine, Rezitation

Boram Lie- Cello

 

Pierre Boulez: Nachruf auf Theodor W. Adorno (1969): 

En marge de la, d’une disparation

Am Rande des, eines Hinscheidens

 

Vortrag »Das ewige Leben« von Michael Donhauser

 

»Hat Teil, wen es treibt, das Leben, ihm eine Weile zu verleihen, es vielleicht verneinend nur zu begleiten, wenn stets auch entrinnt, doch restlos nicht, was bezeugt von einem Gewebe, ob entwendet oder vergessen, bleibt, einem Schleier oder Kleid: als wäre Beweis, dass da war, was flüchtig hieß, dies Tuch, das Faden für Faden zu schummeln oder schimmern scheint. Wie vor sich hin geleiert, so lächelt und nennt unvergesslich, trauert zuletzt, was etwas launig lässt oder begreift, da selbst dort, wo alles Fließen ruht, die Ruhe nie Ankunft, selbst im Tod nicht, kann sein.«

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20.11.2015 | Schönberg Center Wien
20.11.2015 | Schönberg Center Wien

# Konzert / Performance UA

ADORNO: DAS KOMPOSITORISCHE WERK / TAG 1: 

ADORNOS HEMD

SALON Q mit GEORG NUSSBAUMER (UA)

Für Streichquartett, toy piano, Texte, Bilder für Christina Ascher

 

Nurit Stark - Violine, Grégoire Simon - Violine, Johannes Pennetzdorfer - Viola, Boram Lie -  Cello, Han-Gyeol Lie - toy piano,

Georg Nussbaumer spricht 

 

Der erste ›Salon Q‹ war eine Auffaltung der Königsgattung Streichquartett für die Donaueschinger Musiktage 2010. Dieses basiert auf den Superlativen der Streichquartett-literatur (höchster/tiefster/längster/etc. Ton) und dient nun für ›Adornos Hemd‹ als hochkomprimiertes Anhörungsmaterial zu Adornos Äußerungen über die herbeizitierten Komponisten. (Georg Nussbaumer)

 

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19.-21.11.2015 | Schönberg Center / mdw
19.-21.11.2015 | Schönberg Center / mdw

# Konzertantes Symposion

ADORNO: DAS KOMPOSITORISCHE WERK / TAG 1-3

KONZERTANTES SYMPOSION

 

PROGRAMMHEFT

Mit Lars Bullmann, Franz Josef Czernin, Giacomo Danese

Alexander García Düttmann, Johannes Kretz, Claus-Steffen Mahnkopf, Martin Mettin, Mario C. Schmidt, Simon Sailer, Gesine Schröder, Violetta Waibel, Dean Whiteside u.a.

 

Theodor W. Adorno ist als Philosoph und Gesellschaftstheoretiker, als Autor von Schriften wie der »Dialektik der Aufklärung« und der »Ästhetischen Theorie«, als Musikphilosoph und Protagonist der Kritischen Theorie bekannt. Ein für Adornos Selbstverständnis bedeutender Teil seines Werks hat indes bislang nur wenig Beachtung gefunden: Seine Kompositionen, denen dieses dreitägige Symposion gewidmet war, das sich mit Adornos Musik in konzertanten Aufführungen, theoretischen Vorträgen und künstlerischen Beiträgen auseinandersetzte.

 

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20.6.2015 | Altes Rathaus Wien
20.6.2015 | Altes Rathaus Wien

# Konzert

ADORNO: DAS KOMPOSITORISCHE WERK /

KLAVIERLIEDER

 

SCHUBERT / ADORNO / MAHLER / BERG

 

Mit Ehrengast Paul Badura-Skoda 

Jenny Hou - Mezzosopran, Isabella Kuess - Sopran

Thomas Yutung Pan - Klavier

Han-Gyeol Lie - Klavier

Gabriele Geml - EInführung

Katharina Lacina - Moderation 

Download
Programmheft Klavierliederabend 20.6.2015
programmheft_klavierliederabend_2015.pdf
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31.1.2015 | Klaviergalerie Wien
31.1.2015 | Klaviergalerie Wien

# Vortrag und Konzert

ERÖFFNUNG 

.akut – VEREIN FÜR ÄSTHETIK UND ANGEWANDTE KULTURTHEORIE

 

 

GABRIELE GEML 

Vorstellung des Vereins

 

HAN-GYEOL LIE

SCHUBERT: Die Krähe /

Klaviersonate B-dur D 960

 

Im Mittelpunkt des Abends wird das Spätwerk eines Komponisten stehen, dessen Geburtstag ebenfalls auf einen 31. Jänner fiel: Die letzte Klaviersonate in B-dur D 960 von Franz Schubert, die Han-Gyeol Lie an dem Abend zur Aufführung bringen wird. Wie sich ein Verein namens .akut mit der Tradition der Wiener Klassik verbindet, wird Gabriele Geml in einem Eröffnungsvortrag darlegen.